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Thomas Rödler, SpaCulture

Thomas Rödler; SpaCulture

 

Nachdem ich mein Wirtschaftsstudium abgeschlossen hatte, wollte ich eigentlich in die  Computerbranche wechseln. Aber mein Vater empfahl mir, eine Ausbildung als Fliesen-,Platten- und Mosaikleger zu machen.

Mein Vater hatte den Familienbetrieb ( Natursteinbetrieb) von seinem Vater, der wiederum von seinem Vater übernommen. Meine Ausbildung schloss ich nach 3 Jahren Lehrzeit erfolgreich ab. Mit einem Gesellenbrief  der Handwerkskammer Mannheim.

 

Ich wechselte danach in unseren Familienbetrieb. Nach 2 Jahren bemerkte ich, dass mir die zugedachte Arbeit keinen Spaß bereitete. So beschloss ich neue Wege zu gehen. Arbeiten und die Welt zu erkunden.

 

Bewarb mich als Fliesenleger bei einem großen Wellness-Unternehmen in Österreich, das weltweit tätig war. Das war meine erste Begegnung  und Berührung mit dem Thema Wellness.

 

Verflieste nun Wellness-Anlagen und Dampfbäder, wobei mich das Thema Dampfbäder von Anfang an inspirierte. Viele Komponenten mussten perfekt abgestimmt sein, um eine funktionierendes Dampfbad herzustellen.

 

In dem Unternehmen in dem ich arbeitete, habe ich intern den Bau von Dampfbädern umgestellt. Konnte sie fliesen und andere Arbeiten durchführen. Jetzt war es an der Zeit, sie von Grund auf neu zu konstruieren. Mit allem was benötigt wurde. Besuchte Weiterbildungen für Lüftungsbau, elektronische Installationen und Sanitäranlagen.

 

Nach 2 Jahren Erfahrung war ich in der Lage, allein ein komplettes Dampfbad

mit allen notwendigen Komponenten zu fertigen. Arbeitete weitere 4 Jahre auf Montage auf diesem Gebiet, bis mir eine Stelle als Junior-Bauleiter in einem Unternehmen angeboten wurde, das ich gerne annahm.

 

Nach weiteren 2 Jahren wechselte ich die Firma und begann eine neue Stelle als Bau- leiter für Wellness-Anlagen in Asien und dem Nahen Osten. Nach wiederum 3 Jahren wurde mir eine neue Stelle als Projektleiter angeboten. Der Druck und  die Anspannung durch das ständige Reisen hatten Spuren hinterlassen.

 

Es war Zeit für eine Veränderung in meinem Leben. Mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zeit mit Familie, Freuden, Bekannte zu verbringen. Soziale Kontakte zu pflegen. Deshalb entschied ich mich eine Stelle als Projektleiter in der Schweiz anzunehmen. Sparte: Luxus-Wellness-Bau. Mein Tätigkeitsfeld war nun und sollte Europa sein.

  

Nach insgesamt 5 Jahren wechselte ich erneut die Firma, die ebenfalls in der Schweiz ansässig war. Ich blieb für wunderbare 8 Jahre und konnte mich kontinuierlich weiterentwickeln.

 

Von einem Saunabauer, der eine eigene Dampfbadabteilung aufbauen bzw. herstellen wollte, bekam ich ein Angebot. Sollte in eigener Regie die Leitung übernehmen. Nahm die Herausforderung liebend an. Musste allerdings bei Null anfangen. Es gab keine Infrastruktur innerhalb des Unternehmens, um Dampfbäder zu bauen. Kein Marketing, und man verglich eine Sauna mit einem Dampfbad.  Das Unternehmen konnte sich letztendlich in diesem Bereich einen guten Namen machen.

 

Jetzt blicke ich auf mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Wellness-Anlagen zurück, insbesondere als Spezialist für Dampfbäder und andere Thermalbäder.

 

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